Anwalt in Iowa gerügt: KI-Schriftsatz mit erfundenen Fakten eingereicht
Ein US-Anwalt wurde bestraft, weil er einen KI-generierten Text ungeprüft einreichte, die Praxis-Regel für deinen Betrieb ist dieselbe wie vor Gericht.
Ein Anwalt in Iowa hat eine offizielle Rüge kassiert. Er hatte einen Schriftsatz mit KI-Hilfe erstellt und eingereicht, der schlicht erfundene Informationen enthielt. Das Gericht hat es gemerkt. Der Anwalt nicht, bevor er unterschrieben hat.
Das ist kein Einzelfall, aber auch kein Grund zur Panik. Es ist ein klares Signal: Wer KI-Texte ungeprüft weitergibt, haftet für den Inhalt. Das gilt für Anwälte vor Gericht genauso wie für dich, wenn du KI-Entwürfe an Kunden, Behörden oder Geschäftspartner schickst.
Die Praxis-Regel ist einfach: KI schreibt den Entwurf, ein Mensch prüft die Fakten. Nicht weil KI grundsätzlich unzuverlässig ist, sondern weil sie manchmal mit großer Überzeugung Dinge behauptet, die nicht stimmen. Das passiert auch bei guten Modellen.
Für deinen Betrieb reicht eine schlichte interne Regel als Anfang: Alles, was nach draußen geht und Zahlen oder rechtliche Aussagen enthält, liest ein Mensch gegen, der die Fakten kennt. Keine große Prozedur, nur eine klare Zuständigkeit.
Leg heute fest, welche ausgehenden KI-Texte in deinem Betrieb vor dem Versand von einem Menschen auf Fakten geprüft werden.